Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
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31. März 2026

Verbundprojekt GETH2 im Wasserstoffleitprojekt TransHyDE erfolgreich abgeschlossen, Abschlussbericht veröffentlicht

Ziel von GETH2 war die Untersuchung zentraler technischer und wissenschaftlicher Fragestellungen zum Transport von H2 in leitungsgebundenen Infrastrukturen. Im Fokus: materialtechnische, sicherheitsrelevante und systemtechnische Aspekte, die für den zukünftigen Einsatz von H2 in bestehenden und neuen Gasnetzten entscheidend sind
Erdgas- und Erdölversorgung in Deutschland - Symbolbild; Dimitry Anikin / unsplash
Meldung vom 31.03.2026
Der Verbund GET H2 schafft praxisrelevante Grundlagen für den sicheren und effizienten Betrieb von Wasserstofftransportnetzen. © GET H2 TransHyDE

Verbundprojekt GETH2 TransHyDE im Rahmen der Wasserstoffleitprojekte des BMFTR abgeschlossen. Der Abschlussbericht (Lang- und Kurzfassung) wurde veröffentlicht

Das Projekt GETH2 TransHyDE adressierte grundlegende sicherheits‑ und betriebstechnische Anforde-rungen für den Aufbau einer H2-Transportinfrastruktur. Dafür wurden eine H2-Versorgung und ein Testpipelinesystem errichtet, neue Verfahren zur Gasanalytik, Probenahme und Gasaufbereitung ent-wickelt sowie Werkstoffe gealterter Erdgasleitungen auf ihre H2-Tauglichkeit untersucht. Außerdem entstanden ein laserbasiertes Verfahren zur zukünftigen luftgestützten Leckageortung, ein neues Molchkonzept für H2-führende Leitungen sowie Auslegungsmodelle für Verdichter und Einspeisesys-teme. Die Arbeiten erfolgten in sieben Arbeitspaketen, die die Koordination, Testumgebung, Gasana-lytik, Materialverträglichkeit, Leckagedetektion, Molchverfahren und Verdichterkonzepte umfassten.

Der Abschlussbericht wurde veröffentlicht und ist unter folgendem doi bei der TIB zu finden: https://doi.org/10.34657/33218

Verbundprojekt GET H2TransHyDE

  • Verbundleitung und Dissemination (DVGW-EBI)
  • Aufbau eines Testloops und der Wasserstoffversorgung auf dem Kraftwerksgelände der RWE in Lingen
  • Gasbeschaffenheit prüfen und Messmethoden implementieren (DVGW-EBI und MeterQ)
  • Gasaufbereitung zur Einstellung der Gasbeschaffenheit (OGE)
  • Eichrechtlich zugelassene Volumenstrommessung (OGE, DVGW-EBI)
  • Umstellung von bestehenden Erdgasleitungen für H2 (RWE)
  • Sicherheitstechnische Aspekte wie Materialfragen(RWE)
  • Überprüfung der Leitungssysteme: hubschraubergestütztes Ferndetektionssystem für Wasserstoffleckagen (Adlares, Universität Potsdam)
  • Inline-Inspektion (Molche) im Inneren von H2-Transportleitungen (Nowega, Rosen)
  • Einspeise- und Leitungsverdichteranlagen für den H2 Transport (OGE)
Ansprechpartner
Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich gerne an
Dr. Frank Graf
Energietechnologie ∙ Bereichsleiter
Telefon+49 721 608-41220
Sonja Rothenbacher
Energietechnologie ∙ Leitung Organisation und Kommunikation ∙ Projektkoordination
Telefon+49 15121639411