Meldung vom 31.03.2026
Der Verbund GET H2 schafft praxisrelevante Grundlagen für den sicheren und effizienten Betrieb von Wasserstofftransportnetzen. © GET H2 TransHyDE

Verbundprojekt GETH2 TransHyDE im Rahmen der Wasserstoffleitprojekte des BMFTR abgeschlossen. Der Abschlussbericht (Lang- und Kurzfassung) wurde veröffentlicht

Das Projekt GETH2 TransHyDE adressierte grundlegende sicherheits‑ und betriebstechnische Anforderungen für den Aufbau einer H2-Transportinfrastruktur. Dafür wurden eine H2-Versorgung und ein Testpipelinesystem errichtet, neue Verfahren zur Gasanalytik, Probenahme und Gasaufbereitung entwickelt sowie Werkstoffe gealterter Erdgasleitungen auf ihre H2-Tauglichkeit untersucht. Außerdem entstanden ein laserbasiertes Verfahren zur zukünftigen luftgestützten Leckageortung, ein neues Molchkonzept für H2-führende Leitungen sowie Auslegungsmodelle für Verdichter und Einspeisesysteme. Die Arbeiten erfolgten in sieben Arbeitspaketen, die die Koordination, Testumgebung, Gasanalytik, Materialverträglichkeit, Leckagedetektion, Molchverfahren und Verdichterkonzepte umfassten.

Der Abschlussbericht wurde veröffentlicht und ist unter folgendem doi bei der TIB zu finden: https://doi.org/10.34657/33218

Verbundprojekt GET H2TransHyDE

  • Verbundleitung und Dissemination (DVGW-EBI)
  • Aufbau eines Testloops und der Wasserstoffversorgung auf dem Kraftwerksgelände der RWE in Lingen
  • Gasbeschaffenheit prüfen und Messmethoden implementieren (DVGW-EBI und MeterQ)
  • Gasaufbereitung zur Einstellung der Gasbeschaffenheit (OGE)
  • Eichrechtlich zugelassene Volumenstrommessung (OGE, DVGW-EBI)
  • Umstellung von bestehenden Erdgasleitungen für H2 (RWE)
  • Sicherheitstechnische Aspekte wie Materialfragen(RWE)
  • Überprüfung der Leitungssysteme: hubschraubergestütztes Ferndetektionssystem für Wasserstoffleckagen (Adlares, Universität Potsdam)
  • Inline-Inspektion (Molche) im Inneren von H2-Transportleitungen (Nowega, Rosen)
  • Einspeise- und Leitungsverdichteranlagen für den H2 Transport (OGE)
Logos © TransHyDE, BMBF, EU
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Bereichsleiter Energietechnologie
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