Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
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14. August 2023

LNG2Hydrogen

TransHyDE-Verbund mit 29 Projektpartnern und assoziierten Partnern beschäftigt sich mit der zukunftsfähigen und langfristigen Nutzung von LNG Terminals als logistische Knotenpunkte für Wasserstoff und dessen Derivate.
LNG-Terminal, Negishi, Japan; © https://en.m.wikipedia.org/wiki/File:Negishi_LNG_Terminal_01.jpg
Projektbeschreibung
3D-Grafik der Wasserstoffleitprojekte H2-Giga, H2Mare und TransHyDE © Projektträger Jülich im Auftrag des BMBF

Projektlaufzeit: 06.2023 bis 30.11.2024

Fördermittelansatz:  rund 82%  Förderquote von 4,75 Millionen Euro

Projektpartner: cruh21; DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches; DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT); Fraunhofer IEG; Fraunhofer IPM; Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE; Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM; Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.; Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien; Hydrogenious LOHC; IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität; Karlsruher Institut für Technologie (KIT); Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden; Linde
RWE; Uniper

 

Das Vorhaben ist Teil des Wasserstoff-Leitprojektes TransHyDE, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 139 Millionen Euro gefördert wird.

Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Die drei Wasserstoff-Leitprojekte TransHyDE, H2-Mare und H2-Giga sind ein zentraler Beitrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie. In Summe bilden sie die größte Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums zum Thema Energiewende überhaupt. Sie setzen einen entscheidenden Impuls für Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft.

Logos © TransHyDE, BMBF, EU

Gemeinsam mit 29 Projektpartnern und assoziierten Partnern beschäftigt sich die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) 18 Monate lang mit der zukunftsfähigen und langfristigen Nutzung von LNG Terminals als logistische Knotenpunkte für Wasserstoff und dessen Derivate.  
Die betrachteten H2-Transportvektoren sind flüssiger Wasserstoff, Ammoniak, LOHC, Methanol, synthetisches Methan (SNG) und Dimethyether (DME). 
 
Die DVGW-Forschungsstelle beteiligt sich auch an der Projekt-Koordination von cruh21. 
Unsere inhaltlichen Schwerpunkte als DVGW-Forschungsstelle im Projekt LNG2HyDE sind: 

  • Die bestehenden verfahrenstechnischen Analysen für den Import von grünem Wasserstoff und Wasserstoffderivaten zu erweitern und zu vertiefen  
  • Entwicklung eines standardisierten Kriterienkatalogs und darauf aufbauend eine neutrale und objektive Bewertung der H2-Readiness aller im Verbundprojekt betrachteten H2-Transportvektoren, mit besonderem Fokus auf SNG und Methanol 
  • Die techno-ökonomische Bewertung verschiedener H2-Versorgungsoptionen und Weiternutzungsszenarien der LNG-Terminals 

 
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die wertvolle Impulse aus dem Projekt

Die LNG2Hydrogen Verbundpartner sind:
cruh21
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
Fraunhofer IEG
Fraunhofer IPM
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM
Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.
Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien
Hydrogenious LOHC 
IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität 
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden 
Linde 
RWE
Uniper

Übersicht der Arbeitspakete © TransHyDE

Das BMBF-Leitprojekt TransHyDE:

Das Leitprojekt TransHyDE bewertet und testet Wasserstoff-Transportlösungen. Denn ohne eine geeignete Transport-Infrastruktur kann eine Wasserstoffwirtschaft nicht funktionieren. Bisher ist allerdings noch unklar, welche Transport-Lösung am besten wo in welchem Umfang eingesetzt werden wird. Das Projekt TransHyDE treibt daher in Demonstrations-Projekten vier Transporttechnologien weiter voran: (1) den Wasserstofftransport in Hochdruckbehältern, (2) den Wasserstoff-Flüssig-Transport, (3) den Wasserstoff-Transport in bestehenden und neuen Gasleitungen sowie (4) den Transport von in Ammoniak oder dem Trägermedium LOHC gebundenem Wasserstoff.

Zusätzlich dazu widmet sich das Projekt dem Wasserstoff-Transport in fünf wissenschaftlichen Projekten und schafft damit den systemischen Rahmen. Die wissenschaftlichen Projekte befassen sich mit (1) der Erstellung einer Roadmap, wie eine umfassende Wasserstoff-Infrastruktur zukünftig aussehen könnte, (2) der Erarbeitung möglicher Standards, Normen und Sicherheitsvorschriften von Wasserstoff-Transporttechnologien, (3) der Sicherheit von Wasserstoff-Transport-Technologien (Materialien, Werkstoffe und Sensorik), (4) der effizienten Lösung von Wasserstoff aus Ammoniak und (5) dem Betanken von Behältern mit flüssigem Wasserstoff (tiefkalt).

Projektvolumen insgesamt: ca. 181 Mio. €,

Förderung: ca. 135 Mio. 

Projektpartner: 83 + ca. 20 assoziierte Partner

Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Die drei Wasserstoff-Leitprojekte sind ein zentraler Beitrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie. In Summe bilden sie die größte Förderinitiative des Bundesforschungsministeriums zum Thema Energiewende überhaupt. Sie setzen einen entscheidenden Impuls für Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft.

Die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut ist mit den folgenden Themenschwerpunkten an 3 der 9 Verbundprojekte beteiligt:

    Ansprechpartner
    Bei Fragen zum Forschungsbericht wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner:
    Dr. Frank Graf
    Bereichsleiter Gastechnologie
    Telefon+49 721 608-41220