Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral
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15. Oktober 2026

Die erschienene Studie untersucht anhand europaweiter hydraulischer Simulationen, ob das geplante Wasserstofftransportnetz den regionalen Bedarf in den Jahren 2030, 2040 und 2050 decken kann. Grundlage sind Szenariodaten aus TransHyDE sowie GIS-basierte Netzmodelle. Die Ergebnisse zeigen, dass das fragmentierte Netz 2030 den Spitzenbedarf decken kann. Für 2040 und 2050 führen jedoch regionale Ungleichgewichte und hohe Wasserstoffimporte aus Nordafrika zu erheblichen Drucküberschreitungen von bis zu 200 bar. Insbesondere in Südeuropa sowie an den Verbindungen nach Mitteleuropa können szenariobedingte Netzengpässe identifiziert werden.
OF: Kopasz, M.; Heneka, M.; Wayas, L.; Al-Wedyan, O.M.A.; Köppel, W.; Graf, F.
IN: Energies 2026, 19, 4876.
Frei verfügbar unter: https://doi.org/10.3390/en19204876
