Meldung vom 15.10.2026
Simulationsmodell Zieljahre: 2040-2050 © Kopasz et al. (2026), eigene Darstellung

Die erschienene Studie untersucht anhand europaweiter hydraulischer Simulationen, ob das geplante Wasserstofftransportnetz den regionalen Bedarf in den Jahren 2030, 2040 und 2050 decken kann. Grundlage sind Szenariodaten aus TransHyDE sowie GIS-basierte Netzmodelle. Die Ergebnisse zeigen, dass das fragmentierte Netz 2030 den Spitzenbedarf decken kann. Für 2040 und 2050 führen jedoch regionale Ungleichgewichte und hohe Wasserstoffimporte aus Nordafrika zu erheblichen Drucküberschreitungen von bis zu 200 bar. Insbesondere in Südeuropa sowie an den Verbindungen nach Mitteleuropa können szenariobedingte Netzengpässe identifiziert werden.

OF: Kopasz, M.; Heneka, M.; Wayas, L.; Al-Wedyan, O.M.A.; Köppel, W.; Graf, F. 

IN: Energies 2026, 19, 4876. 

DOI: doi.org/10.3390/en19204876 

Simulationsergebnisse Zieljahr 2040 © Kopasz et al. (2026), eigene Darstellung
Ansprechpartner
Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich gerne an
Wolfgang Köppel
Energietechnologie ∙ Teamleiter Systeme & Netze
Telefon+49 721 608-41223
Dr. Frank Graf
Bereichsleiter Energietechnologie
Telefon+49 721 608-41220