
Die erschienene Studie untersucht anhand europaweiter hydraulischer Simulationen, ob das geplante Wasserstofftransportnetz den regionalen Bedarf in den Jahren 2030, 2040 und 2050 decken kann. Grundlage sind Szenariodaten aus TransHyDE sowie GIS-basierte Netzmodelle. Die Ergebnisse zeigen, dass das fragmentierte Netz 2030 den Spitzenbedarf decken kann. Für 2040 und 2050 führen jedoch regionale Ungleichgewichte und hohe Wasserstoffimporte aus Nordafrika zu erheblichen Drucküberschreitungen von bis zu 200 bar. Insbesondere in Südeuropa sowie an den Verbindungen nach Mitteleuropa können szenariobedingte Netzengpässe identifiziert werden.
OF: Kopasz, M.; Heneka, M.; Wayas, L.; Al-Wedyan, O.M.A.; Köppel, W.; Graf, F.
IN: Energies 2026, 19, 4876.
Frei verfügbar unter: https://doi.org/10.3390/en19204876
