Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
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15. Juni 2026

DVGW Kurzstudie veröffentlicht: Was kostet die Wärme der Zukunft?

Gemeinsam mit Frontier Economics stellen wir die neue Kurzstudie mit einem Kostenvergleich alternativer Wärmeversorgungslösungen vor.
Cover der Wärmekostenstudie; © DVGW
Meldung vom 15.06.2026

Klimafreundliches Heizen – aber wie?

Ein Großteil der in Wohngebäuden verbauten Heizungen in Deutschland ist älter als 15 Jahre. Fast die Hälfte muss in den kommenden Jahrzehnten altersbedingt ersetzt werden. Aber nicht nur das Alter ist ein Grund für den Wechsel eines Heizgerätes. Auch das von der Bundesregierung festgelegte Ziel der Klimaneutralität bis 2045 fordert die Senkung der Treibhausgase im Wärmesektor und den Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern. Beim Wechsel des Energieträgers oder der Heizung sind verschiedene Faktoren zu beachten: Neben finanziellen Aspekten sind auch gesetzliche Vorgaben entscheidend bei der Wahl der Wärmeversorgungslösung. Letztere haben zum Ziel, den Austausch der fossilen Energieträger zu forcieren – im Sinne von Klimaschutz und Wärmewende. Hohe Anschaffungskosten und Unsicherheiten über zukünftige Heizkosten führen allerdings dazu, dass Investitionsentscheidungen im Wohneigentum schwer zu treffen sind und hinausgezögert werden. Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende Kurzstudie mit den Gesamtkosten verschiedener Wärmeversorgungslösungen und vergleicht diese für exemplarische Ein- und Mehrfamilienhäuser in einem unterschiedlichen Sanierungszustand. Die Berechnungen wurden von Frontier Economics und der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT im Auftrag des DVGW durchgeführt. Sie berücksichtigen die anfallenden Kosten sowohl für einen kurzfristigen Heizungswechsel im Jahr 2026 als auch für einen mittelfristigen Wechsel im Stichjahr 2035. Ziel ist es, Transparenz über die relevanten Kostenkomponenten zu schaffen und einen technologieübergreifenden Vergleich zu ermöglichen.

Ansprechpartner
Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich gerne an
Dr. Christian Hotz
Energietechnologie ∙ Systeme & Netze ∙ Fachgebiet Sektorenkopplung
Telefon+49 721 608-41224