Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 08.2017 – 02.2022

Zuwendungsgeber: Europäische Kommission

RECODE-Prozessübersicht
RECODE-Prozessübersicht mit CO2-Abtrennung und verschiedenen Syntheserouten. © RECODE

Die Projektpartner verwenden CO2 aus Rauchgasen der Zementindustrie zur Herstellung von Chemikalien mit Mehrwert (Säureadditive für Zementformulierungen) und Werkstoffen (CaCO3-Nanopartikel als Betonfüllstoffe). Hierdurch wird ein Kreislaufwirtschaftsansatz ermöglicht: Das bei der Zementherstellung entstehende CO2 wird zu einem erheblichen Teil innerhalb der Anlage selbst wiederverwendet, um so bessere zementbezogene Produkte mit geringerer Energieintensität und damit verbundenen CO2-Emissionen herzustellen. Vorteile des RECODE-Ansatzes sind die hohe Prozessintensivierung und Skalierbarkeit, die Verwendung von minderwertigen Wärmequellen und das gute Marktpotenzial ihrer Produkte im Massenproduktionsmaßstab. Die gesamte Prozesskette wird in Griechenland an einer Zementfabrik demonstriert (TRL 5 – 6), um Informationen über die Tauglichkeit unter Realbedingungen zu erhalten.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsbericht wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner:
Friedemann Mörs
Gastechnologie ∙ Gruppenleiter Verfahrenstechnik

Telefon+49 721 608-41274