Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

www.dvgw.de

DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
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Stellenangebot wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

mit der Möglichkeit zur Promotion, Themenfeld Hydrodynamik in Blasensäulenreaktoren

Für das Forschungsgebiet Hydrodynamik in Blasensäulenreaktoren suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d) (TV-L E13) mit der Möglichkeit zur Promotion am Teilinstitut Chemische Energieträger – Brennstofftechnologie des Engler-Bunte-Instituts (Leitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Kolb).

Neben der anwendungsnahen Forschung für das Gas- und Wasserfach ist das übergeordnete Forschungsthema an der DVGW-Forschungsstelle die zukünftige Rolle der Gasversorgung im Rahmen der Energiewende. Ein Schwerpunkt ist die Bereitstellung von erneuerbaren Gasen wie grünem Wasserstoff, Biogas oder synthetischem Erdgas. Vor diesem Hintergrund wird an der DVGW-Forschungsstelle an Verfahren zur Erzeugung, Aufbereitung und Einspeisung von erneuerbaren Gasen gearbeitet. Im Zusammenhang mit Power-to-Gas-Prozessen wird gemeinsam mit dem Engler-Bunte-Institut das Verfahren der Dreiphasen-Methanisierung in Blasensäulenreaktoren entwickelt. Neben der Geschwindigkeit der chemischen Reaktion ist die Hydrodynamik der Blasenströmung entscheidend für die Auslegung dieses Reaktortyps. Grundlegende Fragestellungen zur Hydrodynamik werden in der Arbeitsgruppe „Verfahrenstechnik“ theoretisch und experimentell bearbeitet.

Ihre Aufgaben:

Aufbauend auf bestehenden experimentellen und analytischen Untersuchungen zur Hydrodynamik in Blasensäulenreaktoren werden weiterführende Forschungsarbeiten durchgeführt. Das Ziel ist die Klärung des Einflusses der Stoffeigenschaften der Flüssigphase und einer möglichen Feststoffphase auf die integrale und lokale Hydrodynamik einer Blasenströmung. Voraussetzung hierfür ist die Weiterentwicklung und Optimierung einer vorhandenen Versuchsanlage. Zur Untersuchung der lokalen Hydrodynamik sind neue Messverfahren (z. B. Tomographie) zu erproben und einzusetzen. Auf Basis der experimentellen Ergebnisse werden die relevanten Vorgänge in einer Blasenströmung über physikalische Zusammenhänge beschrieben. Die Forschungsarbeiten erfolgen im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundvorhabens „InnoSyn“. In diesem Vorhaben werden innovative Synthesen in Blasensäulenreaktoren im Kontext von PtX‑Prozessketten ganzheitlich betrachtet.

Ihr Profil:

  • Ingenieurtechnisches oder naturwissenschaftliches Hochschulstudium in den Fachrichtungen Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Physik oder Maschinenbau mit sehr gutem Abschluss
  • Vertiefte Kenntnisse in Strömungsmechanik, Reaktionstechnik sowie Wärme- und Stofftransport
  • Sie haben Freude an der Zusammenarbeit mit Kollegen, Projektpartnern und Studierenden
  • Eigenverantwortliche, zielstrebige und teamorientierte Arbeitsweise
  • Souveräne Beherrschung der deutschen Sprache (in Wort und Schrift); sehr gute Englischkenntnisse
Interessiert?

Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail bis zum 31.08.2021 an bewerbung(at)dvgw-ebi.de.

Ihr Ansprechpartner
Bei Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Friedemann Mörs
Gastechnologie ∙ Gruppenleiter Verfahrenstechnik

Telefon+49 721 608-41274