Meldung vom 31.01.2022


Für den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft ist die Beschreibung und Entwicklung einer Speicher- und Transportinfrastruktur essentiell. Das Wasserstoff-Leitprojekt TransHyDE, mit seinen fünf Forschungs- und vier Umsetzungsverbünden erarbeitet Lösungen, wie ideale Wasserstoff-Infrastrukturen beschaffen sein sollten, um größtmögliche Effizienz und Resilienz zu schaffen. Im technologischen Zentrum von TransHyDE steht die Erforschung und Entwicklung von Transport- und Speicheroptionen folgender molekularer Energieträger: gasförmiger Wasserstoff (gH2), flüssiger Wasserstoff (LH2), Ammoniak (NH3) sowie flüssiger organischer Träger (Liquid Organic Hydrogen Carrier, LOHC). Die Projektstruktur von TransHyDE gewährleistet einen kontinuierlichen und wechselseitigen Austausch zwischen den Forschungs- und Umsetzungsverbünden. Durch die enge Informationskopplung wird einerseits sichergestellt, dass anwendungsnah geforscht wird, und andererseits eine auf aktuellsten Erkenntnissen beruhende technische Umsetzung erfolgt. Die erarbeiteten Ergebnisse fließen darüber hinaus direkt in Roadmapping Prozesse für die Entwicklung einer Wasserstoffinfrastruktur bis 2045 sowie die Schließung von Normierungs-, Standardisierungs-, Zertifizierungs- und regulatorischen Lücken ein. Die agile Projektstruktur des TransHyDE-Ökosystems aus Verbünden und Arbeitspaketen ermöglicht eine fortwährende Anpassung an die Erfordernisse des dynamischen und techno-politischen Projektumfelds.

In diesem soeben erschienen Heft steht die Frage im Mittelpunkt, welche Technologien sich eignen, um Wasserstoff zu speichern und zu transportieren. Seit Beginn der Leitprojekte im April 2021 arbeiten Forschung und Industrie Hand in Hand an Lösungen für diese Herausforderungen. Das DVGW-Ebi ist maßgeblich in mehreren Verbünden daran beteiligt.

Ansprechpartner
Bei Fragen oder Kommentaren wenden Sie sich gerne an
Dr. Frank Graf
Bereichsleiter Gastechnologie

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