Die deutsche Energielandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – getrieben vom Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045. Damit verbunden sind der Ausbau erneuerbarer Energien (EE) und die Substitution fossiler Energieträger wie Erdgas. Untertagegasspeicher, die bislang eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der Energieversorgung spielen, stehen vor einem Paradigmenwechsel: Zukünftig soll Erdgas durch Wasserstoff und Methan aus erneuerbaren Quellen ersetzt werden.
Die Bundesregierung hat die Bedeutung der Wasserstoffspeicher erkannt und fordert deren Ausbau, um eine flexible Nutzung von Wasserstoff zu ermöglichen und die Energieversorgung auch in Zeiten hoher Nachfrage oder geringer EE-Erzeugung sicherzustellen. Die Systementwicklungsstrategie 2024 weist hierfür einen Wasserstoffspeicherbedarf von mindestens 17,7 TWh im Jahr 2035 und mindestens 94 TWh im Jahr 2045 aus. Die Transformation der Speicherinfrastruktur bringt jedoch technische, wirtschaftliche und zeitliche Herausforderungen mit sich.
In unserer aktuellen Kurzstudie beleuchten wir gemeinsam mit dem Team der Wissenschaftskommunikation des DVGW die zukünftige Rolle der Speicherung von Wasserstoff in Untertagegasspeichern und identifizieren die bestehenden Aufgaben und Herausforderungen beim Aufbau der benötigten Wasserstoffspeicherkapazität.
Die Kurzstudie und das zugehörige Factsheet stehen auf der Website des DVGW kostenlos zum Download bereit.