Meldung vom 10.02.2026

Im Rahmen der DVGW-Session "European Hydrogen Backbone - Technical and Economic Challenges along Hydrogen Import Pipelines" präsentierte Maximilian Heneka, wie hydraulische Netzsimulation einen zentralen Beitrag zur realistischen Bewertung zukünftiger Wasserstoffsysteme und -infrastrukturen leistet. Während Energiesystemmodelle häufig nur mit vereinfachten Kapazitätsannahmen arbeiten, zeigt die hydraulische Analyse des Transportnetzes, ob Wasserstoff tatsächlich physikalisch transportiert werden kann - unter Berücksichtigung von Druckniveaus, Flussrichtungen und Flussgeschwindigkeiten.
Auf Basis unserer Arbeiten im TransHyDE-Projekt Systemanalyse verknüpfen wir räumlich detaillierte Energiesystemdaten mit unserem europäischen GIS-Netzmodell und prüfen, ob die in den Szenarien vorgesehenen Transportaufgaben für 2030, 2040 und 2050 erfüllbar sind. Die Ergebnisse zeigen: Nur wenn hydraulische Simulation einbezogen wird, lassen sich Engpässe und kritische Betriebszustände zuverlässig erkennen und adressieren.

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